Die Weltkonjunktur nach dem 11. September | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Die Weltkonjunktur nach dem 11. September

von Jörg Goldberg

In den letzten Monaten wurden die Wachstumsschätzungen und -prognosen sowohl für Deutschland als auch für den Rest der Welt nahezu im Wochenrhythmus zurückgenommen. Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der wirtschaftlichen Entwicklung (SVR) erwartete im November 2000 für das Jahr 2001 noch eine Zunahme der gesamtwirtschaftlichen Leistung um 2,8%, die Bundesregierung hoffte im Januar 2001 auf 2,75%. Ein Jahr später, im November 2001, wird das Wachstum gerade noch auf 0,6% geschätzt (SVR); im zweiten Halbjahr ist die Erzeugung von Gütern und Leistungen gegenüber dem ersten Halbjahr gesunken. Damit befindet sich Deutschland so die verbreitete Definition - seit Mitte 2001 in einer Rezession.

(aus: »Blätter« 1/2002, Seite 96-99)
Themen: Wirtschaft

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