Die Begründungen der amerikanischen Administration für einen Irakkrieg waren zahlreich und wechselten einander ab: von der Bedrohung durch Massenvernichtungswaffen über Verbindungen zwischen dem Terrornetzwerk Al Qaida und Saddam Hussein bis hin zur Befreiung des unterdrückten irakischen Volkes von seinem Diktator, um eine demokratische Gesellschaft zu etablieren. Die Vision einer Demokratisierung des gesamten „Greater Middle East“, deren Fanal die Befreiung Iraks sein solle, beschrieben bereits Ronald D. Asmus und Kenneth M. Pollack (vgl. „Blätter“, 12/2002, S.1457-1466). In der im Folgenden dokumentierten Rede vor dem American Enterprise Institute begründet George W.
(aus: »Blätter« 4/2003, Seite 500-502)
Themen: Naher & Mittlerer Osten und Krieg und Frieden