Am 14. April 2004 finden in Südafrika zum dritten Mal freie und allgemeine Parlamentswahlen statt, seit vor zehn Jahren die Apartheid ein unblutiges Ende fand. Seinerzeit wurde durchaus pragmatisch das Fundament für eine politisch bislang tragfähige Übergangsphase gelegt.1Was seither passiert ist, muss als historischer Fortschritt gegenüber jenem Apartheid-Regime gelten, das über Generationen hinweg zugunsten einer fast ausschließlich weißen, privilegierten Minderheit die (weitgehend schwarze) Bevölkerungsmehrheit ausbeutete und knechtete.
(aus: »Blätter« 4/2004, Seite 449-461)
Themen: Afrika, Rassismus und Wirtschaft