Fröhlich genoss Bundeskanzler Gerhard Schröder seinen Auftritt auf dem Gipfeltreffen des deutschen Maritimen Komplexes in Bremen. Der vermeintliche Autokanzler hatte auch allen Grund, die Seefahrt ins Herz zu schließen, denn Handelsflotte, Nord- und Ostseehäfen, die speziell in Süddeutschland starke Zulieferindustrie und sogar die Werften dürfen sich heute als Sieger der so genannten Globalisierung feiern lassen – und das, obwohl sie direkter als viele Wirtschaftszweige die weltweite Internationalisierung spüren. Entscheidend dazu beigetragen hat die enge Verknüpfung von Wirtschaft, Staat, Wissenschaft und Gewerkschaft zu einem Maritimen Komplex.
(aus: »Blätter« 4/2005, Seite 501-503)
Themen: Wirtschaft