Von den rund sechs Milliarden Menschen, die auf der Welt leben, haben nach Angaben der Vereinten Nationen mehr als 1,1 Milliarden keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser und 2,4 Milliarden verfügen über keinen Zugang zu verbesserter Abwasserentsorgung.1 Täglich sterben fast 30 000 Menschen an Krankheiten, die mit dem Mangel an trinkbarem Wasser oder sanitären Anlagen zusammenhängen. Gründe für die Wasserkrise sind insbesondere der ständig steigende Wasserverbrauch und das andauernde Bevölkerungswachstum. Vor allem in den südlichen Staaten kommen zur Wasserknappheit eine starke Verschmutzung sowie eine ineffiziente Wasserbewirtschaftung hinzu.
(aus: »Blätter« 8/2005, Seite 980-986)
Themen: Entwicklungspolitik, Neoliberalismus und Wirtschaft