Dresden also. Einen zweiteiligen Fernsehfilm „gegen den Krieg, für eine größere Mitmenschlichkeit“, und den Beweis, „dass in einem Bombardement auch die Liebe zwischen die Menschen findet“, versprach die ZDF-Werbung.
Ein englischer Bomberpilot, über Magdeburg abgeschossen, schlägt sich verletzt bis Dresden durch und versteckt sich in einem Krankenhaus. Die Krankenschwester Anna, eigentlich Studentin und Tochter des Chefarztes, entdeckt den Gast im Heizungskeller, und dann findet die Liebe zwischen diese beiden Mitmenschen, trotz Bauchschusses schlafen sie miteinander, und diese love story wird alles überdauern, auch das alliierte Inferno, bei dem das „Gesamtkunstwerk“ Dresden zerstört wird.
(aus: »Blätter« 4/2006, Seite 418-418)