Zurück zur religiösen Fairness | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Zurück zur religiösen Fairness

von Sikandar Siddiqui

Die in der dänischen Tageszeitung Jyllands-Posten veröffentlichten Mohammed- Karikaturen haben in der islamischen Welt heftige, teils gewaltsame Proteste hervorgerufen. Doch nicht erst seit diesen Geschehnissen mehren sich die Stimmen derjenigen, die ein Ende des Dialogs zwischen Mitgliedern des christlich-abendländischen Kulturkreises und Anhängern der islamischen Religion fordern.1 Längst wird die Weigerung, den herbei geschriebenen „Kampf der Zivilisationen“ mit anderen als nur argumentativen Waffen zu führen, nicht mehr nur in konservativen Leitmedien als „multireligiöse Phantasterei“ naiver „Gutmenschen“ abgetan.2

(aus: »Blätter« 4/2006, Seite 400-404)
Themen: Religion, Frauen und Migration

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