Von der Abenddämmerung der Unipolarität zu sprechen, während die USA sich doch offenbar im Zenith ihrer Macht befinden, mag verfrüht klingen. Aber schließlich folgt jedem Mittag der Übergang zur Dämmerung. Meine Annahme, dass dieser Übergang bereits begonnen hat, geht nicht von den üblichen Gründen aus: „imperial overstretch“, überbordende Haushaltsund Handelsdefizite etc.
(aus: »Blätter« 3/2006, Seite 291-304)
Themen: USA, Europa und Krieg und Frieden