Schwarz-rote Umweltpolitik | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Schwarz-rote Umweltpolitik

von Stefan Wilhelmy

In großer Eintracht hat die große Koalition im November 2005 ihre Arbeit aufgenommen. Obwohl mit Angela Merkel erstmals eine frühere Umweltministerin ins Kanzleramt gewählt wurde, waren die Erwartungen an die Umweltpolitik der neuen Regierung – im Gegensatz zu den Ansprüchen an die rot-grüne Vorgängerin – von Beginn an gering. Union und SPD hatten im Wahlkampf wirtschafts- und sozialpolitische Themen in den Mittelpunkt gestellt und angekündigt, ihre Politik dem Ziel ökonomischer Prosperität unterzuordnen.1

(aus: »Blätter« 5/2006, Seite 622-624)

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