Im Fußball nennt man so etwas schlicht „Klatsche“: Bei den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin am 17. September erlitten Linkspartei. PDS und WASG jeweils herbe Niederlagen. Die gegen den Widerstand der Bundespartei durchgesetzten eigenständigen Wahlantritte der WASG wurden zu einem Debakel – 2,9 Prozent in der Bundeshauptstadt und ganze 0,5 Prozent in Mecklenburg-Vorpommern haben die Fusionsgegner auf den nackten Boden der Tatsachen zurückgeholt. Für die Linkspartei.PDS war das Wahlergebnis indes nicht minder ernüchternd.
(aus: »Blätter« 11/2006, Seite 1291-1294)
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