Privatisierung nach Berliner Art | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Privatisierung nach Berliner Art

von Benedict Ugarte Chacón und Lydia Krüger

Seit Jahren verwischen die Grenzen zwischen öffentlicher und privater Tätigkeit, werden Private immer stärker im Namen und Auftrag der Allgemeinheit tätig – allzu oft jedoch zu deren Nachteil, denn zumeist geht diese Form der Zusammenarbeit mit umfangreicher Privatisierung vormals staatlichen Eigentums einher. In der Regel muss die öffentliche Hand für diese Form der Dienstleistung anschließend teuer bezahlen.1 Ein besonders anschauliches Lehrbeispiel bietet das Land Berlin, wo es in den letzten Jahren mit dem „Berliner Modell“ zu einer besonderen Form von Privat-Public-Partnership gekommen ist.

(aus: »Blätter« 9/2006, Seite 1113-1120)
Themen: Neoliberalismus und Kapitalismus

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