Seit Anfang dieses Jahrzehnts gibt es eine ständig wachsende Zahl von (Groß-)Unter nehmen, die sich unter der Überschrift Corporate Social Responsibility für die freiwillige Einhaltung von Verhaltenskodizes einsetzen.1 Doch in der breiten Öffentlichkeit ist CSR – wie es in der Fachdiskussion oft abgekürzt verwendet wird – überwiegend nicht bekannt. Bei einer Befragung des Instituts Markt-Umwelt-Gesellschaft (imug) gaben fast 80 Prozent der befragten Verbraucher an, den Begriff noch nie gehört zu haben.2 Umso mehr bedarf es einer kritischen Bestandsaufnahme des vermeintlich so vertrauenserweckenden Konzepts.
(aus: »Blätter« 8/2007, Seite 1013-1015)
Themen: Ökologie und Arbeit