In Kenia hat sich die Lage auch zwei Monate nach der Präsidentschaftswahl Ende Dezember 2007 noch nicht beruhigt. Die Proteste der Anhänger Raila Odingas gegen die offenkundige Wahlfälschung, auf deren Basis sich Mwai Kibaki erneut als Präsident des Landes vereidigen ließ, reißen nicht ab. Mit großer Gewalt gehen die Sicherheitskräfte gegen die Opposition vor; Schätzungen zufolge wurden bei den Auseinandersetzungen bereits über 1000 Menschen getötet.
(aus: »Blätter« 3/2008, Seite 28-31)
Themen: Afrika und Demokratie