Seinen Wahlkampf als Kandidat des Wandels zu bestreiten, wurde Barack Obama nicht sonderlich schwer gemacht. Man rufe sich nur für einen Moment John McCains uneingeschränkte Verherrlichung der jüngsten US-amerikanischen Vergangenheit ins Gedächtnis. Doch nun regiert Obama, und diese Vergangenheit ist zu seiner Gegenwart geworden. Um sie zu meistern, wird er mehr brauchen als seine zweifellos brillante Rhetorik.
(aus: »Blätter« 3/2009, Seite 33-43)
Themen: Naher & Mittlerer Osten, USA und Recht