Der Unruhestifter | Blätter für deutsche und internationale Politik

Login

Der Unruhestifter

Baltasar Garzóns Kampf für das Recht

von Heribert Prantl

Es gibt Formeln, die man gern zur Beschwichtigung oder zur Tarnung der eigenen Bequemlichkeit benutzt. Dazu gehört der Satz: „Alleine kann man doch ohnehin nichts bewirken“. So oft heißt es also: „Was soll man machen?“, die Welt sei halt schlecht, „das war schon immer so, und das wird auch so bleiben“. Es sind dies Sätze der Gleichgültigkeit, Sätze der Trägheit, der Apathie, der Resignation, manchmal auch der Feigheit. In uns allen stecken solche Sätze: „Was soll man machen? Da kann man gar nichts machen.“ Und: „Nach uns die Sintflut“. Eine Demokratie kann man aber mit solchen Sätzen nicht bauen. Einen guten Rechtsstaat auch nicht.

(aus: »Blätter« 2/2010, Seite 63-74)
Themen: Menschenrechte, Demokratie und Recht

Artikel kaufen (PDF, 2,00 €)

Ausgabe kaufen (9,00 €)

Login

top