Die argentinische Gesellschaft gibt, von außen wie von innen betrachtet, Rätsel auf. Denn „kein anderer südamerikanischer Staat [war] so sehr Wechselbädern aus Aufstieg und Kollaps ausgesetzt… wie Argentinien, das alle 10 Jahre in eine tiefe Krise stürzt und sich ebenso schnell wieder davon erholt“.[1] Sollte diese Zyklen-Theorie tatsächlich zutreffen, wäre es nun, eine Dekade nach der schweren Wirtschaftskrise in den Jahren 2001 und 2002, wieder an der Zeit für einen neuen Absturz.
(aus: »Blätter« 10/2011, Seite 23-26)
Themen: Lateinamerika