Es ist ein sehr emotional und kontrovers diskutiertes Thema, dem sich die Ethnologin und Politikwissenschaftlerin Janne Mende widmet: die weibliche Genitalbeschneidung. Für die einen ist diese Praxis ein Verbrechen an jungen Mädchen, andere befürworten sie unter Berufung auf ein Recht auf Tradition. In ihrem Buch „Begründungsmuster weiblicher Genitalverstümmelung – zur Vermittlung zwischen Universalismus und Kulturrelativismus“ reflektiert Mende das Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln – und bezieht deutlich Stellung gegen Genitalverstümmelung.
(aus: »Blätter« 2/2012, Seite 121-123)
Themen: Frauen, Kultur und Menschenrechte