Artikel zum Thema Lateinamerika | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Artikel zum Thema Lateinamerika

»Die Regierung zählte von Dezember 2006 bis Ende 2010 fast 35.000 Tote«

Bericht der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch zum Drogenkrieg in Mexiko, 9.11.2011 (engl. Originalfassung)

It has been nearly five years since President Felipe Calderón declared “war” on organized crime in Mexico. In the time since, the country has experienced a staggering rise in violence. After declining steadily for nearly two decades, the overall homicide rate grew by over 260% percent from 2007 to 2010. […]

Im Zeichen der Comandantes: Nicaragua und Guatemala

von Anne Britt Arps (12/2011)

Zentralamerika hat gewählt: In Nicaragua ist Anfang November der nominell linke Daniel Ortega zum dritten Mal in den Präsidentenpalast eingezogen; in Guatemala siegte zeitgleich der rechte Ex-General Otto Pérez Molina. […]

Chile: Vom Dikatur-Trauma zum Protest

von Benedikt Behrens (11/2011)

In den letzten 30 Jahren galt Chile bei Anhängern der neoklassischen Ökonomie als Vorzeigemodell und „Wirtschaftswunderland“ Lateinamerikas. Doch seit mehr als sechs Monaten wird das Land von Protesten erschüttert, wie es sie seit den 80er Jahren zu Zeiten des Massenwiderstands gegen die Pinochetdiktatur nicht mehr erlebt hat. […]

Argentinien und der "K-Faktor"

von Dieter Boris (10/2011)

Die argentinische Gesellschaft gibt, von außen wie von innen betrachtet, Rätsel auf. […]

Der lange Arm der Kokainkartelle

Mexikos gescheiterter Antidrogenkrieg

von Karl-Dieter Hoffmann (5/2011)

Vier Jahre nachdem Präsident Felipe Calderón den mexikanischen Drogenhandelsorganisationen den „Krieg“ erklärt hat, deute nichts darauf hin, dass die Regierung diesen Konflikt für sich entscheiden könnte. […]

Die weibliche Seite der FARC

von Oliver Matz (3/2011)

Nach ihrer Entführung im Jahr 2002 und während der darauf folgenden sechsjährigen Gefangenschaft der kolumbianischen Politikerin Ingrid Betancourt waren die „Bewaffneten Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens“ (FARC) regelmäßig in den Medien. […]

Liberalisierung auf Kubanisch

von Knut Henkel (1/2011)

Kuba wird privater. Zumindest suggerieren das die geplanten Reformen der revolutionären Führung in Havanna. Der Ankündigung, bis Anfang April 2011 eine halbe Million Staatsangestellte zu entlassen, folgte die Freigabe von 178 Berufen für die Arbeit auf „eigene Rechnung“, wie die Freiberuflichkeit in Kuba genannt wird. […]

Global Player Brasilien: Wie weiter nach Lula?

von Albert Sterr (12/2010)

Mit dem klaren Wahlsieg von Dilma Rousseff, die Präsident Luiz Inácio „Lula“ da Silva nach dem Ende seiner zweiten Amtszeit am 1. Januar als Staatschefin ablösen wird, stimmte Brasilien für politische Kontinuität. […]

Viva la Googolución!

von Albrecht von Lucke (12/2010)

Nein, der echte lateinamerikanische Sozialismus ist auch nicht mehr das, was er einmal war. Was waren das noch für Zeiten, als mit Kuba und Nicaragua gleich zwei Staaten die Speerspitze der revolución stellten? […]

Hugo Chávez und die Bolibourgeoisie

von Helge Buttkereit (11/2010)

Die Parlamentswahl vom 26. September hat die politischen Kräfteverhältnisse in Venezuela verändert. Die Vereinigte Sozialistische Partei Venezuelas (PSUV) von Präsident Hugo Chávez, der seit 1999 amtiert, konnte zwar die Mehrheit der Mandate behaupten, sie erzielte jedoch lediglich 48,1 Prozent der Listenstimmen und erlitt damit einen erheblichen Dämpfer. […]

Im Schatten der Souveränität

Bundesdeutsche Außenpolitik gegenüber den Militärdiktaturen in Chile und Argentinien

von Dieter Maier (11/2010)

Außenpolitik ist unter den Staatsangelegenheiten ein Politikbereich mit Sonderstatus. Der Staat ist Ausdruck divergenter Interessen und Problemlagen einer Gesellschaft. Er soll Ausgleich schaffen, damit die Gesellschaft sich nicht an unversöhnlichen Widersprüchen aufreibt. […]

Brasilien: Lula forever?

von Janna Greve (10/2010)

US-Präsident Obama nannte ihn vergangenes Jahr noch den „beliebtesten Politiker weltweit“[1] – doch nun muss Luiz Inácio da Silva gehen. Nach zwei Amtsperioden kann er bei der brasilianischen Präsidentschaftswahl am 3. Oktober nicht noch einmal kandidieren. […]

Mexiko: Drogenkrieg und Demokratieverfall

von Florian Gräfe (8/2010)

Bei den Regionalwahlen in 12 von 32 Bundesstaaten am 4. Juli 2010 kassierte der mexikanische Staatspräsident Felipe Calderón Hinojosa einen Denkzettel: Seine klerikal-konservative Partei PAN gewann nur in drei Regionen die Mehrheit, und das auch nur durch Wahlbündnisse mit der linken Oppositionspartei PRD. […]

Failing Cities?

Die Krise der Megastädte – von Johannesburg bis Rio de Janeiro

von Janna Greve (4/2010)

Freudentaumel an der Copacabana und Freudentränen von Staatsoberhaupt Luiz Inácio „Lula“ da Silva – das waren die Bilder, die uns erreichten, nachdem Rio de Janeiro im Oktober 2009 zur „Olympiastadt 2016“ auserkoren worden war und dabei unter anderem Chicago hinter sich gelassen hatte – trotz des persönlichen Einsatzes von US-Präsident B […]

Drogen-Geopolitik

Kokain und Heroin als neue Machtressourcen

von Raul Zelik (3/2010)

Die These, dass die US-Drogenpolitik in Lateinamerika gescheitert sei, gehört zu den Allgemeinplätzen kritischer Berichterstattung über die Region. Tatsächlich fallen die Berichte des United Nations Office on Drugs and Crime (UNODC) ernüchternd aus. […]

Haiti und der Hass auf den Westen

von Jean Ziegler (3/2010)

Im Jahr 1794 gelangten erstaunliche Nachrichten aus Paris in die Karibik: Die Sklaverei sei abgeschafft, die Gleichheit der Menschen verkündet und Sklavenhalter, die sich widerspenstig zeigten, würden guillotiniert. Doch am 20. Mai 1802 richtete Napoleon Bonaparte die Sklaverei wieder ein. Ein weiterer Erlass, vom 5. […]

Der Fall Honduras

"No change" in der US-Lateinamerikapolitik?

von Benedikt Behrens (2/2010)

Vor wenigen Tagen wurde in Honduras der bei der umstrittenen Wahl vom November vorigen Jahres siegreiche Kandidat Porfirio Lobo zum Präsidenten gekürt – und damit zum Nachfolger seines im Juni durch einen militärischen Staatstreich gestürzten Amtsvorgängers Manuel Zelaya. […]

Die "Neugründung" Boliviens

von Helge Buttkereit (2/2010)

Wohin steuert Bolivien? Diese Frage stellt sich nach den Parlaments- und Präsidentschaftswahlen von Dezember erneut. Auch und gerade, weil Evo Morales und seine „Bewegung zum Sozialismus“ (MAS) die Wahlen klar gewonnen haben. […]

Chávez oder Uribe?

Lateinamerika zwischen Linkswende und Rechtsputsch

von Albert Sterr (10/2009)

Der Putsch in Honduras, die anhaltenden Konflikte zwischen Venezuela und Kolumbien sowie zunehmende soziale Auseinandersetzungen in vielen lateinamerikanischen Ländern zeigen, dass der Subkontinent am Scheideweg steht. Überall scheinen die Kräfte von Reform und Gegenreform miteinander um die Vorherrschaft zu ringen. […]

Drogenkrieg in Lateinamerika

von Albert Sterr (5/2009)

In Lateinamerika steht der vor zwei Dekaden gegen die Kokainkartelle in Bolivien, Peru und Kolumbien ausgerufene „Krieg gegen die Drogen“ zunehmend auf dem Prüfstand der Öffentlichkeit. […]

Kolumbien: Mit Kooperativen gegen Drogen

von Gerhard Drekonja-Kornat (4/2009)

Die Notiz über seinen gewaltsamen Tod stand nur deshalb prominent in den lokalen Zeitungen, weil er vor zwei Jahren dem damaligen US-Präsidenten George W. Bush die Hand schütteln durfte. […]

Postmoderner Kommunismus

von Gianni Vattimo (3/2009)

Die ganze Wahrheit: Als Philosoph des „schwachen Denkens“ und als Christ bin ich wieder Kommunist geworden. […]

Die Ware Mensch

Sklaverei im 21. Jahrhundert

von Janna Greve (1/2009)

Sklaverei ist der Inbegriff dessen, was der Menschenwürde widerspricht“, so der renommierte Rechtstheoretiker Klaus Günther.1 Und tatsächlich verbietet das Völkerrecht seit der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte aus dem Jahre 1948 Sklaverei als ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.2 Dennoch stehen Sklaven- und Zwangsarbeit zu Beginn des 21. […]

Südamerikas neues Selbstbewusstsein

von Gerhard Drekonja-Kornat (11/2008)

„Wenn es jemals eine US-Hegemonie in Lateinamerika gab, ist sie jetzt vorbei“, resümierte unlängst das amerikanische Council on Foreign Relations. 1 US-Militärstrategen freilich sind nicht ohne weiteres bereit, diesen Zustand hinzunehmen. […]

Gespaltenes Bolivien

von Benedikt Behrens (10/2008)

Bolivien durchlebt derzeit eine schwere Krise. Bei landesweiten Ausschreitungen der Opposition gegen Präsident Evo Morales kamen über 20 Menschen ums Leben. […]

Mexiko im Ausnahmezustand

von Albert Sterr (8/2008)

Zwei Jahre nach der von Betrugsvorwürfen überschatteten Präsidentschaftswahl steht Mexiko am Scheideweg. Während die konservative Regierung unter Präsident Felipe Calderón am neoliberalen Kurs des Landes festhält, verlangt ein breites Spektrum sozialer Bewegungen grundlegende Korrekturen in Richtung sozialpolitischer Reformen. […]

Lateinamerikanischer Petro-Sozialismus

von Dario Azzellini (5/2008)

In den vergangenen Jahren sind in Venezuela, Bolivien und Ecuador Linksregierungen gewählt worden, die eine Wiederverstaatlichung der Erdöl- und Erdgasressourcen ihrer Länder zu ihrem wichtigsten Projekt erklärt haben. […]

Kuba nach Fidel

von Günther Maihold (4/2008)

Es scheint das Ende einer Ära: Als Raúl Castro am 24. Februar 2008 die Nachfolge seines Bruders Fidel als Vorsitzender des Staatsrates antrat, besiegelte dies die fast 50 Jahre währende Herrschaft des heute schwerkranken „Máximo Líder“, Fidel Castro. […]

Ecuador: Urwald oder Erdöl

von Frank Braßel (1/2008)

Es ist ein geradezu klassischer Konflikt zwischen Entwicklungsstrategien und Fragen des lokalen wie globalen Umweltschutzes, mit dem sich die linke ecuadorianische Regierung unter Präsident Rafael Correa gegenwärtig konfrontiert sieht: Die größten Erdölreserven Ecuadors, schätzungsweise 850 Mio. […]

Reaktoren für die Revolution?

von Christian E. Rieck (1/2008)

Die Symbolik war machtvoll: Mahmud Ahmadinedschad und Hugo Chávez bei ihrem Treffen im September in Caracas, in „Bolivarianischer Umarmung“ fest umschlossen. Chávez selbst war seit 1999 bereits sechs Mal in Teheran, zuletzt im Juli 2007. […]

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