Ausgabe Januar 2010

Autoren Januar 2010

Samir Amin, geb. 1931 in Kairo, PhD, Wirtschaftswissenschaftler, Professor em. der Universitäten Dakar/Senegal und Paris (VII), seit 1980 Direktor des Dritte-Welt-Forums in Dakar und einer der bekanntesten Wortführer der südlichen Hemisphäre.

Christoph Butterwegge, geb. 1951 in Albersloh, Dr. rer. pol., Professor für Politikwissenschaft an der Universität Köln.

Sebastian Dörfler, geb. 1982 in Nürnberg, Politikwissenschaftler, lebt in Berlin.

Sebastian Edathy, geb. 1969 in Hannover, Sozialwissenschaftler, MdB (SPD), 2005-2009 Vorsitzender des Innenausschusses des Bundestages.

Peter Finke, geb. 1942 in Göttingen, Dr. phil., Professor em. für Wissenschaftstheorie an der Universität Bielefeld.

Uli Gellermann, geb. 1945 in Düsseldorf, Journalist und Filmemacher.

Thomas Gerlinger, geb. 1959 in Emmern/ Hameln-Pyrmont, Dr. phil. Dr. rer. med., Professor für Medizinische Soziologie an der Universität Frankfurt a. M.

Ulrike Guérot, geb. 1964 in Grevenbroich, Dr. phil., Leiterin des Berliner Büros des European Council on Foreign Relations und Vorstandsmitglied von Europa-Professionell.

Rudolf Hickel, geb. 1942 in Nürnberg, Dr. rer. pol., Professor em. für Finanzwissenschaft an der Universität Bremen, Mitherausgeber der „Blätter“.

Siegfried Knittel, geb. 1946 in Stuttgart, lebt als Publizist in Frankfurt a. M.

Christoph Lammers, geb. 1976 in Haren/ Ems, wiss. Mitarbeiter für Biologiedidaktik an der TU Dortmund.

Albrecht von Lucke, geb. 1967 in Ingelheim am Rhein, Jurist und Politikwissenschaftler, „Blätter“-Redakteur.

Richard Münch, geb. 1945 in Niefern bei Pforzheim, Dr. phil., Professor für Soziologie an der Universität Bamberg.

William Pfaff, geb. 1928 in Iowa/USA, Publizist und Kolumnist, u.a. für die „International Herald Tribune“ und die „Blätter“.

Petra Schaper-Rinkel, geb. 1966 in Braunschweig, Dr. rer. pol., Politikwissenschaftlerin am Austrian Institute of Technology (AIT) in Wien, Gründerin von nano-polis – Institut für Innovationsgestaltung im Nanozeitalter.

Rita Schäfer, geb. 1965 in Paderborn, Dr. rer. nat., Ethnologin und freiberufliche Gutachterin.

Thomas Schmidinger, geb. 1974 in Feldkirch, Lektor am Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien.

Dieter Senghaas, geb. 1940 in Geislingen, Dr. phil., Professor em. für internationale Politik und Gesellschaft an der Universität Bremen.

Eva Senghaas-Knobloch, geb. 1942 in Berlin, Dr. phil., Professorin für Arbeitswissenschaft an der Universität Bremen, derzeit Senior Researcher im Forschungszentrum Nachhaltigkeit (artec) der Universität Bremen.

Hans-Jürgen Urban, geb. 1961 in Neuwied, Dr. phil., Politikwissenschaftler, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall.

Rudolf Walther, geb. 1944 in Uznach/ Schweiz, Historiker und Publizist, lebt in Frankfurt a. M.

Charlotte Wiedemann, geb. 1954 in Mönchengladbach, Journalistin und freie Autorin von Auslandsreportagen.

 

 

Aktuelle Ausgabe März 2026

In der März-Ausgabe spannt sich der Bogen von der Antike bis zur Gegenwartskrise: Markus Linden zeigt, wie die Neue Rechte Platon und Cicero für ihre antiliberale Propaganda vereinnahmt. Maike Albath beleuchtet, wie Giorgia Meloni der italienischen Rechten ein vermeintlich harmloses, mütterliches Image verleiht. Antje Schrupp bilanziert die Politik der Gleichstellung und fragt, wie weibliche Freiheit in einem postpatriarchalen Zeitalter neu gedacht werden kann. Zum Holocaust-Gedenktag fordert die Auschwitz-Überlebende Tova Friedman in einem eindringlichen Appell entschlossenes Handeln gegen den wieder aufblühenden Antisemitismus. Eva Illouz diskutiert mit Dieter Thomä, wie im Schatten des Gazakrieges die Voraussetzungen für eine friedliche Zukunft in Nahost geschaffen werden könnten. Wolfgang Zellner analysiert, wie Europa angesichts des drohenden Zerfalls der Nato seine Souveränität bewahren kann. Robert Misik plädiert für einen radikalen Linksliberalismus als Antwort auf den rechten Autoritarismus. Und während Jochen Ahlswede 15 Jahre nach Fukushima vor einer Entmachtung der Atomsicherheitsbehörden warnt, fragt Frank Adloff, wie sich eine ökologische Zukunft trotz multipler Krisen offenhalten lässt.

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