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Aktuelle Ausgabe Oktober 2026

In der Oktober-Ausgabe erkennen Naomi Klein und Astra Taylor im Aufstieg der Rechtsextremen eine grundlegend neue politische Bewegung – einen Endzeitfaschismus – als zynische Antwort auf die existenziellen Krisen der Gegenwart. Markus Linden erklärt den Erfolg der AfD und den rasanten Machtverlust der Union nicht zuletzt mit Friedrich Merz’ cäsaristischem Führungsstil. Isabella Weber skizziert Eckpunkte für eine antifaschistischen Wirtschaftspolitik, die die Würde aller im Blick hat und deren Umsetzung der extremen Rechten ihre ökonomischen Triebkräfte entziehen könnte. Thomas Zimmer lotet, einen Monat vor den Zwischenwahlen, die Grenzen von Donald Trumps autoritärem Angriff auf die US-Demokratie aus und entdeckt dabei eine sich verfestigende demokratische Gegenmobilisierung. Markus Bickel sieht die EU weit von der Verwirklichung einer Europäische Verteidigungsunion entfernt – trotz weitreichender Aufrüstungsbemühungen in vielen Ländern. Steffen Vogel beleuchtet die »unnormalen Allianzen« zwischen Pazifisten und dem Militär im Krieg – von George Orwell im Spanischen Bürgerkrieg bis zu Maksym Butkewytsch in der heutigen Ukraine. Und Thomas Biebricher sowie Kolja Lindner erinnern zum 100. Geburtstag Michel Foucaults an den wichtigen französischen Philosophen und seine Analyse des Neoliberalismus.

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Terrorismus und das Recht auf die Stadt

von Peter Marcuse

Im Schatten der Terrorismusängste spielen heute, wenn in den Vereinigten Staaten über städtisches Leben und Stadtentwicklung diskutiert wird, Sicherheitsfragen eine beherrschende Rolle. Aber was hat sich nach dem 11. September 2001 in den Städten und in der Planung städtischer Siedlungsräume tatsächlich verändert?

Folter und Recht

von Heinz Loquai

Jeder aufmerksame Leser der spärlichen Berichte über das Lager in Guantánamo konnte es ahnen, doch erst mit der Veröffentlichung der Bilder aus dem Gefängnis von Abu Ghraib nahe Bagdad wurde es zur schrecklichen Gewissheit: Die Misshandlung, Erniedrigung und Folterung von Inhaftierten war gängige Praxis einer perfiden und menschenverachtenden Vernehmungsstrategie.

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Podcast

In den Medien

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Vernetzt

Zurückgeblättert

Vor 20 Jahren, am 11. September 2006, starb der konservative Publizist und Habermas-Kontrahent Joachim C. Fest, der am 8. Dezember 1926 in Berlin geboren wurde und mit 37 Jahren zu einem seiner Liebhaberthemen in dieser Zeitschrift publizierte: Die technizistische Amoral. Das Bild Albert Speers.

Edition Blätter

Jetzt in zweiter, aktualisierter Auflage!

Ein historischer Untoter ist zurück. Heute reicht es nicht mehr, vor dem erstarkten Rechtspopulismus zu warnen. Vielmehr droht eine viel größere Gefahr: die Wiederkehr des Faschismus in modernisierter Form. Trump, Putin, Höcke und andere Autoritäre verbindet bei allen Unterschieden eins: der radikale Angriff auf die Demokratie. Das vorliegende Buch analysiert den globalen Rechtsruck und fragt nach Gegenstrategien.

Mit Beiträgen von Seyla Benhabib, Micha Brumlik, Norbert Frei, Oskar Negt, Ágnes Heller, Jürgen Habermas, Paul Mason, Arundhati Roy, Luiz Ruffato, Irina Scherbakowa, Quinn Slobodian, Rebecca Solnit, Timothy Snyder und vielen anderen.

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