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Aktuelle Ausgabe November 2026

In der November-Ausgabe diskutieren Steffen Mau und Oliver Nachtwey über den Durchmarsch der Rechtsextremen und den Kampf um die Demokratie in Deutschland. Über den Zustand der US-Demokratie vor den Zwischenwahlen und die Herausforderungen für ein demokratisches Europa in einer unfriedlichen Welt debattieren Claus Leggewie und Christina Morina – beide Gespräche moderiert von Tamara Tischendorf. Während Merle Groneweg Chinas ambivalente Rolle in der internationalen Klimapolitik analysiert, skizziert Winfried Hermann neue, nachhaltige Wege aus der Autokrise. Nick Reimer wiederum warnt vor den drohenden Folgen des durch die globale Erwärmung verschärften Wetterphänomens El Niño. Manuel Atug erläutert, wie sich die kritische Infrastruktur vor wachsenden Bedrohungen effektiv schützen ließe – auch ohne immer mehr Überwachung. Leon Oelschläger beleuchtet die ethischen und völkerrechtlichen Folgen der rasanten KI-Aufrüstung. Simone Schlindwein beobachtet, wie die Daten afrikanischer Bürger zur Währung werden, um für internationale Hilfe zu bezahlen. Heike Kleffner sieht die Bundesrepublik, 15 Jahre nach der Selbstenttarnung des Nationalsozialistischen Untergrunds, von einer echten Aufklärung des NSU-Komplexes noch weit entfernt. Und Antje Schrupp setzt ihre Hoffnung im Kampf gegen rechts auf die Frauen – und plädiert für eine Kultur der weiblichen Differenz.

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Katastrophe ohne Ausweg?

von Sighard Neckel

Wie selten zuvor haben die vergangenen Monate die dramatischen Auswirkungen dessen unter Beweis gestellt, was landläufig als Klimakrise bezeichnet wird. Allerdings handelt es sich dabei um etwas völlig anderes, nämlich um eine systemische, aber auch gesellschaftliche Krise des naturzerstörenden Kapitalismus.

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Podcast

In den Medien

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Vernetzt

Zurückgeblättert

Vor 20 Jahren analysierte die Soziologin Karin Priester das damals noch recht neue »populistische Syndrom« und stellte mit bleibender Aktualität fest, dass es mit neoliberaler Deregulierung bestens harmoniert: Der Populismus des 21. Jahrhunderts.

Edition Blätter

NS-Zeit und Shoah, Nahostkonflikt und Antisemitismus, Universalismus, Menschenrechte und Migration. Diese Themen beschäftigten den großen Intellektuellen und »Blätter«-Mitherausgeber Micha Brumlik (1947 – 2025) zeitlebens. Und natürlich die nach dem deutschen Zivilisationsbruch stets drängende Frage: Wie leben als Deutscher und Jude? Darum kreisen seine in diesem Band versammelten Essays und Analysen aus den »Blättern«. Es sind Texte von geradezu unheimlicher Aktualität.