Autorinnen und Autoren Wolfgang Zellner

Biographie von Wolfgang Zellner

Wolfgang Zellner, geb. 1953 in Selb, Dr. phil., Senior Research Fellow am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg.

Im Folgenden finden Sie sämtliche »Blätter«-Beiträge von Wolfgang Zellner.

Wolfgang Zellner in den »Blättern«

Die EU als Lebensversicherung

Für wenigstens zwei Generationen war der „Westen“ mit dem Kern der Nato in normativer wie operativer Hinsicht das außenpolitische Hauptmotiv der westeuropäischen Staaten und ihr eigentlicher Sicherheitsgarant. Heute stehen wir am Ende dieser internationalen Ordnung, die geprägt und getragen wurde von der Hegemonialmacht USA.

Der Gegner als Partner: Trump, Putin und die Nato

Selten wurden Gipfeltreffen so konträr gedeutet wie die beiden im Juli 2018. So bestand beim Nato-Gipfel vom 11./12. Juli 2018 keinerlei Bezug zwischen den Inhalten des Schlussdokuments und den Äußerungen wichtiger Teilnehmer, insbesondere des US-Präsidenten. Hingegen waren sich die Präsidenten Donald Trump und Wladimir Putin nach ihrem Gipfel in Helsinki am 16.

Abrüstung reloaded?

Das Treffen zwischen US-Präsident Barack Obama und seinem russischen Kollegen Dmitrij Medwedjew am 6. und 7. Juli in Moskau beherrschte wie kaum ein anderes bereits im Vorfeld die internationalen Medien. Die Hoffnungen waren groß, von der konkreten Einleitung einer neuen Abrüstungsrunde war die Rede.

Das Ende kooperativer Sicherheit?

Europa hält sich seit 1990 viel auf sein System gemeinsamer und kooperativer Sicherheit zugute und hat dieses oftmals anderen Weltregionen zum Vorbild empfohlen. Das Gründungsdokument dieses Systems ist die KSZECharta von Paris aus dem Jahre 1990. Untermauert wird es von einem umfassenden Rüstungskontrollregime.

Die Anpassung des KSE-Vertrags

Der Vertrag über konventionelle Streitkräfte in Europa wurde vor gut zehn Jahren auf der Pariser KSZE-Gipfelkonferenz von den 22 Mitgliedstaaten der NATO und des gerade noch existierenden Warschauer Pakts abgeschlossen. Am 19.

Abrüstung: Schon passé?

In den vergangenen Jahren ist der Eindruck entstanden, daß es mit der Abrüstung stetig vorangeht und daß kaum noch etwas diese Entwicklung bremsen kann, zumindest nicht in Europa und im Verhältnis der beiden atomaren Supermächte.

Der Vertrag über konventionelle Abrüstung in Europa

Wien I ist das bisher bedeutendste Abrüstungsabkommen für Europa und ein unverzichtbarer Beitrag zur Stabilisierung der dramatischen Umbrüche des vergangenen Jahres. Dennoch war der Vertrag bereits am Tage seiner Unterzeichnung politisch, konzeptionell und von der realen Abrüstung überholt.