Ausgabe März 1990

Weitere Stimmen zum neuen Start der Blätter

„Ich halte die (Weiter-)Existenz der Blätter für deutsche und internationale Politik für sinnvoll und wünschenswert, weil sie stets einen wichtigen Beitrag zur politischen Diskussion geleistet haben." (Kurt H. Biedenkopf, MdB Bonn)

„Das Weitererscheinen der ,Blätter' ist heute notwendiger denn je. (...) Daß in den kapitalistischen Gesellschaften des Westens versäumt, ja nicht einmal ein Gedanke darauf verschwendet wird, das Ende der Ost-West-Konfrontation und die rasche Intensivierung der ökonomischen, politischen und kulturellen Beziehungen zwischen den noch gestern feindlichen Systemen zu einer Selbstkorrektur der exzessiven Vereinnahmung und Deformierung der natürlichen Umwelt wie der menschlichen ,Natur' zu nutzen, läßt wirtschaftliche, soziale und politische Gegensätze und Konflikte neuer Qualität erwarten. Diese vorausschauend zu orten, mutig und zugleich vorurteilsfrei zu analysieren, in Offenheit für alle erkenntnisfördernden Ansätze und humanistisch-rationalen Positionen zu interpretieren sowie weiterhin in der bewährten Weise zu dokumentieren, diese Ansprüche an eine aktuelle und kritische politisch-gesellschaftliche Monatszeitschrift versprechen die ,Blätter' in ganz besonderem Maße zu erfüllen.

März 1990

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Aktuelle Ausgabe April 2026

In der April-Ausgabe erinnert Hauke Brunkhorst an den großen Sozialphilosophen und langjährigen »Blätter«-Mitherausgeber Jürgen Habermas, der am 14. März 2026 gestorben ist. Im Mittelpunkt seines Lebenswerks stand die Verteidigung der Demokratie. Diese, und mit ihr die Idee eines freien Westens, wird derzeit besonders von einer Figur herausgefordert: Donald Trump. Den unkalkulierbaren Folgen des Irankriegs für die Region wie für die internationale Ordnung widmen sich Dalia Dassa Kaye sowie Nicole Deitelhoff. Robert Kagan wiederum skizziert die absehbaren kriegerischen Folgen einer durch Trump zerstörten amerikanischen Ordnung – und deren hohe Kosten für die USA selbst. Was uns Thukydides heute über den drohenden Zusammenbruch der liberalen Welt lehren kann, fragen Carlotta Voss und Daniel-Pascal Zorn. Und Nick Reimer sowie Olga Bubich erinnern an die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl vor vierzig Jahren und ihre Gegenwart im Schatten des Ukrainekrieges.

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