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»Der Umwelteffekt des Deutschlandtickets entspricht einer Reduktion der CO2-Emissionen durch den privaten Pkw-Verkehr um etwa drei Prozent«

Zwischenbericht vom infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft, 14.4.2026

Aktuell nutzt etwa ein Fünftel der deutschen Bevölkerung das Deutschlandticket. Es erfährt hohe Akzeptanz insbesondere in Metropolen wie Hamburg und Berlin, spielt jedoch auch in den nicht-städtischen Räumen eine nicht zu unterschätzende Rolle.

Trotz einer 2025 vor allem aufgrund der Preiserhöhungsdiskussion und längeren Unklarheit der Angebotsperspektive des Tickets stagnierenden Nutzerbasis ist eine signifikante Verlagerung vom privaten Pkw zur Nutzung des ÖPNV beobachtbar. Wesentliche CO2-Einsparungen kommen durch die Substitution von Pkw-Fahrten zustande. Der Umwelteffekt des Tickets entspricht einer Reduktion der Emissionen durch den privaten Pkw-Verkehr um etwa drei Prozent.

Das Deutschlandticket verbessert die Mobilität verschiedener Nutzergruppen, vor allem für Menschen mit geringerem Einkommen. Durch die einfache und trotz erfolgter Preiserhöhungen noch immer relativ kostengünstige Nutzung des ÖPNV wird eine etwas verbesserte gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht.

Darüber hinaus entfaltet das Deutschlandticket weitere volkswirtschaftliche Wirkungen. Hierzu wurden erste Abschätzungen vorgenommen. In der Summe sind diese Effekte größer als das aktuelle Niveau der Ausgleichszahlungen von Bund und Ländern.

Den vollständigen Zwischenbericht finden sie hier