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»Impulse für eine zukunftsfähige Ökonomik«

Positionspapier des Netzwerks Plurale Ökonomik, 12.5.2020

Mit dem Impulspapier bekräftigt das Netzwerk Plurale Ökonomik seine Forderung nach einer Zielgröße von 20 Prozent heterodoxer Lehrstühle an allen deutschsprachigen Hochschulen und mehr Diversität im Lehrpersonal. Damit sollen insbesondere jene Ökonom*innen gefördert werden, die für Theorien- und Methodenvielfalt sowie Interdisziplinarität einstehen und in mindestens einem heterodoxen Forschungsparadigma etabliert sind, wie bspw. Ökologischer Ökonomik, Feministischer Ökonomik oder Postkeynesianismus.

Auch die Politik sollte im Namen der Wissenschaftsfreiheit neue Anreize für eine plurale Ökonomik setzen. So könnte die öffentliche Mittelvergabe um Qualitätskriterien für akademische Vielfalt erweitert werden. Gerade bei kontroversen wirtschaftspolitischen Fragestellungen sollten – ähnlich dem Modell der Mindestlohnkommission – Forschungsergebnisse aus allen, themenspezifisch relevanten, ökonomischen Theorieschulen berücksichtigt werden.

Das vollständige Papier finden Sie hier.