Ausgabe November 1998

Chronik des Monats September 1998

1.-2.9. - R u ß l a n d / U S A. Der amerikanische Präsident Clinton hält sich in Moskau auf. Zu seinen Gesprächspartnern gehören neben Präsident Jelzin der designierte Ministerpräsident Tschernomyrdin sowie der KP-Vorsitzende Sjuganow. Clinton und Jelzin unterzeichnen am 2.9. Vereinbarungen über die Vermeidung von Zwischenfällen mit nuklearen Waffen, die beide Seiten zum Informationsaustausch über Frühwarnsysteme, den Abschuß ballistischer Raketen und den Start von Raumfahrzeugen verpflichten.

2.9. - B l o c k f r e i e B e w e g u n g. Auf der 12. Gipfelkonferenz der Bewegung in Durban (Südafrika; vgl. "Blätter", 10/1998, S. 1158), äußern Präsident Mandela und UN-Generalsekretär Annan ihre "tiefe Besorgnis" über die Lage in Kongo-Zaire und die anhaltenden Konflikte auf dem afrikanischen Kontinent. In einer Erklärung zum Abschluß (4.9.) werden die Industrienationen aufgefordert, weitere Schritte zur Reduzierung der Schuldenlast der ärmsten Länder der Welt zu unternehmen. Südafrika übernimmt den Vorsitz der Bewegung für die nächsten drei Jahre.

4.9. - R u ß l a n d.

November 1998

Sie haben etwa 8% des Textes gelesen. Um die verbleibenden 92% zu lesen, haben Sie die folgenden Möglichkeiten:

Artikel kaufen (1€)
Digitalausgabe kaufen (10€)
Anmelden

Aktuelle Ausgabe April 2026

In der April-Ausgabe erinnert Hauke Brunkhorst an den großen Sozialphilosophen und langjährigen »Blätter«-Mitherausgeber Jürgen Habermas, der am 14. März 2026 gestorben ist. Im Mittelpunkt seines Lebenswerks stand die Verteidigung der Demokratie. Diese, und mit ihr die Idee eines freien Westens, wird derzeit besonders von einer Figur herausgefordert: Donald Trump. Den unkalkulierbaren Folgen des Irankriegs für die Region wie für die internationale Ordnung widmen sich Dalia Dassa Kaye sowie Nicole Deitelhoff. Robert Kagan wiederum skizziert die absehbaren kriegerischen Folgen einer durch Trump zerstörten amerikanischen Ordnung – und deren hohe Kosten für die USA selbst. Was uns Thukydides heute über den drohenden Zusammenbruch der liberalen Welt lehren kann, fragen Carlotta Voss und Daniel-Pascal Zorn. Und Nick Reimer sowie Olga Bubich erinnern an die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl vor vierzig Jahren und ihre Gegenwart im Schatten des Ukrainekrieges.

Zur Ausgabe Probeabo