Ausgabe August 2002

Chronik des Monats Juni 2002

4.6. - A s i e n. In Almaty (Kasachstan) findet ein Gipfeltreffen im Rahmen der Konferenz über vertrauensbildende Maßnahmen in Asien (Conference on Interaction and Confidence-building Measures in Asia/CICA; vgl. "Blätter" 4/1996, S. 389) statt. Vertreten sind 15 Staaten sowie die Palästinensische Autonomiebebörde. Das Treffen ist Teil der Bemühungen um die Schaffung einer Regionalorganisation nach dem Vorbild der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE). Der russische Präsident Putin sucht in Einzelgesprächen mit dem pakistanischen Präsidenten Musharraf und dem indischen Regierungschef Vajpayee nach einem Weg zur Beilegung des Kaschmir-Konflikts. - S p a n i e n. Das Parlament in Madrid verabschiedet mit großer Mehrheit ein neues Gesetz, das Parteien bedroht, die terroristische Organisationen unterstützen. Dem in der Öffentlichkeit umstrittenen Gesetz stimmen sowohl die regierende Volkspartei (PP) als auch die oppositionellen Sozialisten (PSOE) zu. In Presseberichten heißt es, ein Verbot der baskischen Partei Batasuna rücke näher.

5.6.-Tschechien/BRD.

Sie haben etwa 11% des Textes gelesen. Um die verbleibenden 89% zu lesen, haben Sie die folgenden Möglichkeiten:

Artikel kaufen (1€)
Digitalausgabe kaufen (10€)
Anmelden

Aktuelle Ausgabe Januar 2026

In der Januar-Ausgabe skizziert der Journalist David Brooks, wie die so dringend nötige Massenbewegung gegen den Trumpismus entstehen könnte. Der Politikwissenschaftler Philipp Lepenies erörtert, ob die Demokratie in den USA in ihrem 250. Jubiläumsjahr noch gesichert ist – und wie sie in Deutschland geschützt werden kann. Der Politikwissenschaftler Sven Altenburger beleuchtet die aktuelle Debatte um die Wehrpflicht – und deren bürgerlich-demokratische Grundlagen. Der Sinologe Lucas Brang analysiert Pekings neue Friedensdiplomatie und erörtert, welche Antwort Europa darauf finden sollte. Die Journalistinnen Susanne Götze und Annika Joeres erläutern, warum die Abhängigkeit von Öl und Gas Europas Sicherheit gefährdet und wie wir ihr entkommen. Der Medienwissenschaftler Roberto Simanowski erklärt, wie wir im Umgang mit Künstlicher Intelligenz unsere Fähigkeit zum kritischen Denken bewahren können. Und die Soziologin Judith Kohlenberger plädiert für eine »Politik der Empathie« – als ein Schlüssel zur Bekämpfung autoritärer, illiberaler Tendenzen in unserer Gesellschaft.

Zur Ausgabe Probeabo