Wie die Bürger vor den Banken gerettet werden können, von James K. Galbraith und Aurore Lalucq, 13.12.11
Die Euro-Krise ist eine Bankenkrise, die in eine ganze Serie von Staatsschuldenkrisen umgeschlagen ist. Reaktionäre ökonomische Ideologien, eine fehlerhafte (Euro- bzw. EU-) Architektur und ein vergiftetes politisches Klima verstärken die Krise noch. Wie die amerikanische Krise resultiert auch die Eurozonen-Krise aus laxer Kreditvergabe der Banken an unsichere Kunden. […]
US-Präsident Barack Obama zur neuen Verteidigungsstrategie der Vereinigten Staaten von Amerika, 5.1.2012 (engl. Originalfassung)
The United States of America is the greatest force for freedom and security that the world has ever known. And in no small measure, that’s because we’ve built the best-trained, best-led, best-equipped military in history — and as Commander-in-Chief, I’m going to keep it that way. […]
Manifest für einen nachhaltigen Kapitalismus von Al Gore und David Blood, 14.12.2011 (engl. Originalfassung)
In the immediate aftermath of World War II, when the United States was preparing its visionary plan for nurturing democratic capitalism abroad, Gen. Omar Bradley said, "It is time to steer by the stars, and not by the lights of each passing ship." Today, more than 60 years later, that means abandoning short-term economic thinking for "sustainable capitalism." […]
Präsident Obama hat eine Entscheidung getroffen, die sich als ähnlich gravierend – und gefährlich – erweisen könnte wie Präsident Trumans Entschluss im Jahre 1947, einen Kalten Krieg mit der Sowjetunion einzuleiten. […]
Ein Herr aus der vierten Sitzreihe meldet sich zu Wort. Er stellt sich als Richard Rothschild vor. Landrat in Carroll County (Maryland) wolle er werden, teilt der Mann mit. Ihm sei nämlich klar geworden, dass die Bekämpfung der Erderwärmung in Wahrheit „einen Angriff auf den amerikanischen Mittelschicht-Kapitalismus“ darstelle. […]
In den vergangenen drei Jahren, seit dem Amtsantritt von Präsident Barack Obama, hat die stramm rechte Tea Party schrittweise die Diskurshoheit in der amerikanischen Politik erobert. […]
Rede Noam Chomskys auf der Occupy-Wall-Street-Aktion, 1.11.2011 (engl. Original- fassung)
It's a little hard to give a Howard Zinn Memorial Lecture at an Occupy meeting. There are mixed feelings that go along with it. First of all, regret that Howard is not here to take part and invigorate it in his particular way, something that would have been the dream of his life, and secondly, excitement that the dream is actually being fulfilled. […]
Rede des Philosophen Slavoj Žižek auf der Occupy-Wall-Street-Aktion, 9.10.2011 (engl. Transskript)
We are all losers, but the true losers are down there on Wall Street. They were bailed out by billions of our money. We are called socialists, but here there is always socialism for the rich. […]
Auch wenn es seit jüngstem zu heftigen Demonstrationen unter dem Motto „Occupy Wall Street“ kommt und zu Anfang des Jahres kraftvolle Abwahlkampagnen gegen rechte Senatoren Wisconsin in Unruhe versetzten: Bislang haben es weder Gewerkschafter noch andere Kritiker von Unternehmermacht und staatlicher Sparpolitik geschafft, eine ernst zu nehmende Bewegung gegen jene Politik zu mo […]
Mit der Tötung Osama bin Ladens am 2. Mai dieses Jahres wurde der Drahtzieher der Anschläge vom 11. September 2001 regelrecht zur Strecke gebracht. Sein eigentliches Erbe jedoch, der Krieg in Afghanistan, der am 7. Oktober 2001 begann, geht unvermindert weiter – und ein Ende ist auch in seinem bald elften Jahr nicht abzusehen. […]
Rede des US-Präsidenten Barack Obama zum "American Job Act", 9.9.2011
Mr. Speaker, Mr. Vice President, Members of Congress, and fellow Americans:
Tonight we meet at an urgent time for our country. We continue to face an economic crisis that has left millions of our neighbours jobless, and a political crisis that has made things worse. […]
In letzter Minute haben sich Regierung und Opposition in Washington auf einen Staatshaushalt geeinigt. Der „Kompromiss“ folgt allerdings weitgehend den Forderungen der Republikaner: Er sieht massive Belastungen für die unteren und mittleren Schichten sowie Einschnitte ins soziale Netz vor, während die Steuergeschenke für die Reichsten nicht angetastet werden. […]
In letzter Minute haben sich Regierung und Opposition in Washington auf einen Staatshaushalt geeinigt. Der „Kompromiss“ folgt allerdings weitgehend den Forderungen der Republikaner: Er sieht massive Belastungen für die unteren und mittleren Schichten sowie Einschnitte ins soziale Netz vor, während die Steuergeschenke für die Reichsten nicht angetastet werden. […]
In letzter Minute haben sich Regierung und Opposition in Washington auf einen Staatshaushalt geeinigt. Der „Kompromiss“ folgt allerdings weitgehend den Forderungen der Republikaner: Er sieht massive Belastungen für die unteren und mittleren Schichten sowie Einschnitte ins soziale Netz vor, während die Steuergeschenke für die Reichsten nicht angetastet werden. […]
Von der amerikanischen Historikerin Barbara Tuchman stammen die Kriterien, wonach eine Politik dann als „töricht“ zu bezeichnen sei, wenn sie zu ihrer Zeit als kontraproduktiv erkannt worden ist und wenn es zu ihrer Zeit eine praktikable Handlungsalternative gegeben hätte.[1] Legt man diese Ma […]
Kommentar des US-amerikanischen Milliardärs Warren E. Buffett zur sozialen Ungleichheit in den USA, 14.8.2011
Our leaders have asked for “shared sacrifice.” But when they did the asking, they spared me. I checked with my mega-rich friends to learn what pain they were expecting. They, too, were left untouched. […]
Ob German- oder Italian-, Asian- oder African-Americans: In den Vereinigten Staaten ist der Bindestrich, früher ein Schimpfwort, nachgerade zu einem Zeichen der Distinktion geworden – vor allem bei denjenigen Gruppen, bei denen wir heute eher von „symbolischer Ethnizität“, ohne sprachliche und institutionelle Strukturen, sprechen. […]
Die Tötung Osama bin Ladens hat schlagartig die Bilder von 9/11 ins Gedächtnis gerufen und damit auch die Tatsache, welch globalen Einschnitt der 11. September 2001 bedeutete – für die islamische Welt, aber auch und besonders für ihre Wahrnehmung im Westen. […]
Nach der Tötung Osama bin Ladens stehen die Vereinigten Staaten vor einer Entscheidung: Es gibt zwei Türen, die ihnen zwei unterschiedliche Wege in die Zukunft eröffnen. Welche Tür sie jetzt wählen, könnte über die Stellung entscheiden, welche die USA in der Geschichte unserer Zeit letztlich einnehmen werden. […]
Rede des israelischen Premiers Netanjahu vor dem US-Kongress, 24.5.2011
I am deeply honored by your warm welcome. And I am deeply honored that you have given me the opportunity to address Congress a second time.
Mr. Vice President, do you remember the time we were the new kids in town?
And I do see a lot of old friends here. And I do see a lot of new friends of Israel here. Democrats and Republicans alike. […]
Rede des US-Präsidenten Barack Obama zur Lage im Nahen Osten, 18.5.2011
I want to begin by thanking Hillary Clinton, who has traveled so much these last six months that she is approaching a new landmark – one million frequent flyer miles. (Laughter.) I count on Hillary every single day, and I believe that she will go down as one of the finest Secretaries of State in our nation’s history. […]
Erklärung von US-Außenministerin Hillary Rodham Clinton zum Tode Osama Bin Ladens, 2.5.2011
Guten Morgen. Wie Präsident Obama gestern Abend berichtete, ist Osama bin Laden tot, und die Gerechtigkeit hat gesiegt. Ich möchte heute etwas dazu sagen, was dies für unser weiteres Vorgehen bedeutet. […]
Erklärung des US-Präsidenten Barack Obama zum Tod Osama bin Ladens, 2.5.2011
Heute kann ich dem amerikanischen Volk und der Welt mitteilen, dass die USA eine Operation durchgeführt haben, die Osama Bin Laden getötet hat, den Führer der al-Qaida und einen Terroristen, der für den Mord an Tausenden von unschuldigen Männern, Frauen und Kindern verantwortlich ist. […]
Kurz vor seinem 70. Geburtstag, den er am 24. Mai begeht, trat Bob Dylan zum ersten Mal in der Volksrepublik China auf. In für ihn charakteristischer Weise vermied er, dieses Ereignis überhaupt zu kommentieren. […]
Rede des US-Präsidenten Barack Obama zur Zukunft der Haushaltspolitik, 13.4.2011
It is wonderful to be back at GW. I want you to know that one of the reasons that I worked so hard with Democrats and Republicans to keep the government open was so that I could show up here today. I wanted to make sure that all of you had one more excuse to skip class. You’re welcome. I want to give a special thanks to Steven Knapp, the president of GW. I just saw him–where is he? […]
Vor 40 Jahren, am 28. Januar 1972, wurden die "Grundsätze zur Frage der verfassungsfeindlichen Kräfte im öffentlichen Dienst" erlassen, die sehr bald nur noch unter dem Namen Radikalenerlass firmierten und vor allem gegen Mitglieder der neugegründeten Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) gerichtet waren. "Blätter"-Mitherausgeber Gerhard Stuby, Professor em. für Rechtswissenschaften an der Universität Bremen, setzte sich damit in seinem ersten Aufsatz für die "Blätter" auseinander.