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Das tägliche Brot der Demokratie

Was Wissenschaft, Publizistik und Politik miteinander zu tun haben

<span class="fcredit">Foto: <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Nationalversammlung.jpg&filetimestamp=20060624223857" target="_blank">Phillip Veit</a></span> Foto: Phillip Veit

von Heribert Prantl

Es ist heutzutage ziemlich ungewöhnlich, dass ein politischer Journalist Professor wird. Für gewöhnlich haben die beiden Berufe heute wenig miteinander zu tun. Der Journalist und der Professor (wenn es sich nicht gerade um einen Professor der Kommunikationswissenschaft handelt) leben in sehr verschiedenen Welten: Presse ist Presse, Universität ist Universität. Das war in den Anfangszeiten der deutschen Demokratie anders. Damals, in den unruhigen und zornigen Jahren des 19. Jahrhunderts, im Vormärz und in den Jahren der bürgerlichen Revolution von 1848/49, war ein Professor, ein Rechtsprofessor zumal, nicht allein dies; er war zugleich Journalist, Redakteur, Publizist. Er war ein politischer Professor.

(aus: »Blätter« 6/2010, Seite 81-92)
Themen: Medien, Demokratie und Wissenschaft

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