Charlie Hebdo und der Rechtsfrieden | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Charlie Hebdo und der Rechtsfrieden

Brauchen wir eine neue Balance zwischen Pressefreiheit und Religionsschutz?

von Dieter Grimm

Durch das Attentat auf die Redaktion der Satire-Zeitschrift „Charlie Hebdo“ zu Beginn dieses Jahres haben die schon länger schwelenden Religionskonflikte eine neue Dimension erlangt. Bereits in den Reaktionen auf die Mohammed-Karikaturen einer dänischen Zeitung vor zehn Jahren hatte sich dies angekündigt. In den Protesten, die daraufhin in mehreren islamischen Staaten ausgebrochen waren, kamen zahlreiche Menschen ums Leben, Botschaftsgebäude wurden in Brand gesetzt, Journalisten eingesperrt, Waren boykottiert. Der Zeichner der Karikaturen ist noch heute Morddrohungen ausgesetzt.

(aus: »Blätter« 8/2015, Seite 108-120)
Themen: Recht, Medien und Religion

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