Die Entzauberung des Westens | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Die Entzauberung des Westens

Vom »Ende der Geschichte« zum Unbehagen an der Nachahmung

von Ivan Krastev und Stephen Holmes

Gestern war die Zukunft besser. Wir glaubten, das Jahr 1989 habe „die Vergangenheit fast so klar von der Zukunft geschieden wie die Berliner Mauer den Osten vom Westen“,[1] und wir konnten uns „nur schwer eine Welt vorstellen, die von Grund auf besser ist als die, in der wir leben, oder uns eine Zukunft ausmalen, die nicht demokratisch und kapitalistisch geprägt ist“.[2] Heute denken wir anders. Die meisten von uns haben jetzt sogar Schwierigkeiten, sich im Westen eine Zukunft vorzustellen, die stabil demokratisch und liberal bleibt.

(aus: »Blätter« 12/2019, Seite 47-58)
Themen: Globalisierung, Europa und Geschichte

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