Ausgabe April 1990

Weitere Stimmen zum neuen Start der Blätter

„Die ,Blätter' stellen eine der rar gewordenen Diskussionsplattformen für diejenigen dar, die Denken und Auseinandersetzung emotionsgeladener Oberflächlichkeit vorziehen, die nationale Fragen international betrachtet und gelöst sehen wollen und für die es immer noch um das Ziel geht, selbstbestimmt und gleichberechtigt in einer demokratischen, sozialen, ökologischen und in jeder Hinsicht entmilitarisierten Gesellschaft zu leben. In diesem Sinne sind die ,Blätter' ein bedeutungsvoller Faktor der Meinungsbildung." (Angelika Hirschmüller, West-Berlin)

„Ich freue mich, daß die ,Blätter' weiter erscheinen können. Die Zeitschrift hat sich in den vergangenen Jahren in einer wohltuend pluralistischen Weise entwickelt. Wie kaum eine andere bietet sie die Chance zur kritischen Auseinandersetzung über Grundfragen der gesellschaftlichen Entwicklung zwischen unterschiedlichsten linken und ökologischen Reformkräften in und außerhalb der Bundesrepublik." (Hubert Kleinert, MdB, Bonn)

„Gratuliere! Auch die ,Blätter'-Redaktion, die doch gerade mit Scharfsinn ihr linkes Flaggschiff gerettet hatte, verliert die Orientierung. Damit steht sie nicht allein: Nach der Öffnung der Mauer zerstob die Linke in alle Richtungen... Die Analyse der ,Blätter' in Heft 3/1990, S.

April 1990

Sie haben etwa 39% des Textes gelesen. Um die verbleibenden 61% zu lesen, haben Sie die folgenden Möglichkeiten:

Artikel kaufen (1€)
Digitalausgabe kaufen (10€)
Anmelden

Aktuelle Ausgabe Januar 2026

In der Januar-Ausgabe skizziert der Journalist David Brooks, wie die so dringend nötige Massenbewegung gegen den Trumpismus entstehen könnte. Der Politikwissenschaftler Philipp Lepenies erörtert, ob die Demokratie in den USA in ihrem 250. Jubiläumsjahr noch gesichert ist – und wie sie in Deutschland geschützt werden kann. Der Politikwissenschaftler Sven Altenburger beleuchtet die aktuelle Debatte um die Wehrpflicht – und deren bürgerlich-demokratische Grundlagen. Der Sinologe Lucas Brang analysiert Pekings neue Friedensdiplomatie und erörtert, welche Antwort Europa darauf finden sollte. Die Journalistinnen Susanne Götze und Annika Joeres erläutern, warum die Abhängigkeit von Öl und Gas Europas Sicherheit gefährdet und wie wir ihr entkommen. Der Medienwissenschaftler Roberto Simanowski erklärt, wie wir im Umgang mit Künstlicher Intelligenz unsere Fähigkeit zum kritischen Denken bewahren können. Und die Soziologin Judith Kohlenberger plädiert für eine »Politik der Empathie« – als ein Schlüssel zur Bekämpfung autoritärer, illiberaler Tendenzen in unserer Gesellschaft.

Zur Ausgabe Probeabo