Ausgabe November 2007

Demokratiepreis 2007: Pressestimmen (FAZ und Welt)

Der Held. Von Nils Minkmar, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28. September 2007 (Wortlaut)

Die Verleihung des „Blätter“-Demokratiepreises an Seymour Hersh am 26. September fand beachtliche Resonanz in Presse, Funk und Fernsehen. Die Reden von Seymour Hersh, Erhard Eppler und Hans Leyendecker erschienen am Tag nach der Preisverleihung in gekürzter Fassung in „Die Zeit“, „Frankfurter Rundschau“ und „Süddeutsche Zeitung“.

Die Verleihung des „Blätter“-Demokratiepreises an Seymour Hersh am 26. September fand beachtliche Resonanz in Presse, Funk und Fernsehen. Die Reden von Seymour Hersh, Erhard Eppler und Hans Leyendecker erschienen am Tag nach der Preisverleihung in gekürzter Fassung in „Die Zeit“, „Frankfurter Rundschau“ und „Süddeutsche Zeitung“. Interviews mit Seymour Hersh brachten Spiegel.online, die taz, der Tagesspiegel und das Neue Deutschland. Über die Preisverleihung berichteten MDR, RBB und SWR. Und am Freitag, den 28. September, sendete „Kulturzeit“ auf 3sat einen Schwerpunkt zu Seymour Hersh mit Aufnahmen von der Preisverleihung. (Eine Auswahl der Pressestimmen ist auf www.blaetter.de zu finden.) Im Folgenden dokumentieren wir die beiden Rezensionen in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ und der „Welt“. – D. Red.
Seymour Hersh – Sisyphos der Demokratie Von Alexander Cammann, „Die Welt“, vom 28.

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In der April-Ausgabe erinnert Hauke Brunkhorst an den großen Sozialphilosophen und langjährigen »Blätter«-Mitherausgeber Jürgen Habermas, der am 14. März 2026 gestorben ist. Im Mittelpunkt seines Lebenswerks stand die Verteidigung der Demokratie. Diese, und mit ihr die Idee eines freien Westens, wird derzeit besonders von einer Figur herausgefordert: Donald Trump. Den unkalkulierbaren Folgen des Irankriegs für die Region wie für die internationale Ordnung widmen sich Dalia Dassa Kaye sowie Nicole Deitelhoff. Robert Kagan wiederum skizziert die absehbaren kriegerischen Folgen einer durch Trump zerstörten amerikanischen Ordnung – und deren hohe Kosten für die USA selbst. Was uns Thukydides heute über den drohenden Zusammenbruch der liberalen Welt lehren kann, fragen Carlotta Voss und Daniel-Pascal Zorn. Und Nick Reimer sowie Olga Bubich erinnern an die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl vor vierzig Jahren und ihre Gegenwart im Schatten des Ukrainekrieges.

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