Dokumente zum Zeitgeschehen

»Die Autonome Selbstverwaltung Nord- und Ostsyriens ist kein Sicherheitsrisiko, sondern eine der wenigen tragfähigen demokratischen Alternativen in der Region«

Gemeinsamer Aufruf von über 200 Akademiker:innen, Künstler:innen, Politiker:innen, 24.1.2026

Die sogenannte syrische Übergangsregierung in Damaskus, dominiert von Akteuren der ehemals al-Qaida-nahen Organisation Hay’at Tahrir al-Sham (HTS), führt derzeit einen neuen, gezielt eskalierten Krieg gegen die Autonome Selbstverwaltung Nord- und Ostsyriens (DAANES), auch bekannt als Rojava. Dieser Krieg droht Syrien in eine neue Phase massiver Gewalt zu stürzen und stellt eine ernsthafte Gefahr für die regionale wie internationale Sicherheit dar.

Das Schweigen der internationalen Gemeinschaft, insbesondere der EU und der Staaten der ehemaligen Anti-IS-Koalition, ist in diesem Kontext nicht neutral – es ist politisch wirksam und mitverantwortlich für die aktuellen Ereignisse in der Region. Es untergräbt die eigenen menschenrechtlichen und völkerrechtlichen Verpflichtungen und begünstigt weitere Gewalt, Vertreibung und Destabilisierung.

Den vollständigen Aufruf finden Sie hier.