Pressemitteilung von Pro Asyl, 28.7.2026
Helen Rezene, Geschäftsführerin von PRO ASYL:
„Was wir derzeit erleben, zeigt, wohin eine Politik führt, die sich von moralischen Maßstäben und menschenrechtlichen Grundsätzen verabschiedet: Zunächst wurden besonders stigmatisierte Personengruppen als Türöffner genutzt, um Abschiebungsabsprachen mit dem islamistischen Taliban-Regime zu legitimieren. Menschenrechte spielten dabei keine Rolle. Zugleich wurde die schrittweise Normalisierung eines international weiterhin geächteten Regimes billigend in Kauf genommen.
Nun fällt die nächste Schranke: Erstmals wurde auch ein nicht vorbestrafter Mensch nach Afghanistan abgeschoben. Genau vor dieser Entwicklung haben wir von Beginn an gewarnt. Die fatale deutsche Kumpanei mit den Taliban ist ein moralischer Bankrott – und ein Bärendienst im Kampf gegen den Islamismus.“
Die vollständige Pressemitteilung finden sie hier.