Dokumente zum Zeitgeschehen

»Die US-Polizei hat schwere Menschenrechtsverletzungen gegen die Black-Lives-Matter-Bewegung verübt.«

Bericht von amnesty international, 3.8.2020

Die Polizei in den USA hat im Mai und Juni vielfache und schwere Menschenrechtsverletzungen gegen Protestierende der Black-Lives-Matter-Bewegung, Rettungspersonal, Medienschaffende sowie Rechtsbeobachterinnen und Rechtsbeobachter verübt. Dies belegt der Amnesty-Bericht "The World is Watching: Mass Violations by US Police of Black Lives Matter Protesters’ Rights".

Sicherheitskräfte setzten wiederholt körperliche Gewalt, chemische Reizstoffe wie Tränengas und Pfefferspray sowie Geschosse gegen friedliche Protestierende ein. Auch bei der Festnahme und Inhaftierung von Protestierenden wurden Menschenrechte verletzt. Der Einsatz von Tränengas ist während der COVID-19-Pandemie besonders unverantwortlich, da sich die Masken mit Tränengas vollsaugen und abgenommen werden müssen. Dies erhöht das Infektionsrisiko.

Den vollständigen Bericht finden Sie hier.