Dokumente zum Zeitgeschehen

»Home-Office ist gut fürs Klima«

Studie im Auftrag von Greenpeace, 24.8.2020

Die „Corona-Krise“ hat im Jahr 2020 unser gesellschaftliches Leben von einem Tag auf den anderen komplett verändert. Gleichzeitig eröffnet der Bruch mit alten Routinen neue Möglichkeiten, die über die Pandemie hinaus Bestand haben könnten. Besonders deutlich wird dies in der Arbeitswelt: Der sprunghafte Anstieg von Menschen, die plötzlich von zuhause aus arbeiten, hat der digitalen Durchdringung unserer Gesellschaft einen Schub versetzt. Arbeitsroutinen werden durch die erworbenen Erfahrungen in der Pandemie neu bewertet: Müssen wir fünf Tage die Woche von unserer Wohnstätte zu einem teilweise weit entfernten Schreibtisch bewegen? Oder lassen sich viele Tätigkeiten nicht ebenso gut am heimischen Schreibtisch erledigen?

Bereits jetzt zeichnet sich eine starke Dynamik ab. Deutsche und internationale Unternehmen werden ihre Mitarbeitenden auch künftig im Homeoffice arbeiten lassen. Die für manche überraschende Effektivität der Arbeitsprozesse während der ersten Monate der Pandemie haben die weltweit Akzeptanz gegenüber dem Homeoffice gestärkt. Zukünftig ist daher mit einer stärkeren Rolle des Homeoffice in der modernen Arbeitswelt zu rechnen.

Mit Blick auf eine Zeit nach Corona muss sich insbesondere vor dem Hintergrund der virulenten Klimakrise die Frage gestellt werden, was wir als Gesellschaft aus den COVID-19-Erfahrungen lernen können. Die weltweiten CO2-Emissionen sind auf dem Höhepunkt der „Corona-Krise“ deutlich zurückgegangen, auch weil flexible Arbeitsstrukturen mit mehr Homeoffice weniger Pendelverkehr bedeuten. Das Homeoffice ist eine Möglichkeit, stau- und abgasgeplagte Städte dauerhaft zu entlasten und Emissionen im Verkehrsbereich zu senken. Die vorliegende Studie will die Frage beantworten: Wie viele CO2-Emissionen lassen sich durch Homeoffice einsparen?

Die vollständige Studie finden Sie hier.