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»In den ersten drei Wochen des Kriegs gegen den Iran haben Mineralölkonzerne in der EU Übergewinne von 81 Millionen Euro pro Tag eingefahren«

Pressemitteilung von Greenpeace, 1.4.2026

Mineralölkonzerne haben in der EU in den ersten drei Wochen des Kriegs gegen den Iran Übergewinne von 81 Millionen Euro pro Tag eingefahren. Ein knappes Drittel davon zahlten Autofahrende in Deutschland mit 23,8 Mio. - mit weitem Abstand der höchste Betrag im EU-Vergleich, zeigt eine neue Berechnung des Ölmarktexperten Steffen Bukold im Auftrag von Greenpeace.
Die Berechnung vergleicht, wie sich die Gewinnspannen für Diesel und Benzin seit Kriegsbeginn in den 27 EU-Staaten verändert haben. 

Millionen Menschen kämpfen mit steigenden Energiepreisen und die Bundesregierung schaut zu, wie Mineralölkonzerne sich die Taschen voll machen - das muss sofort aufhören. Wir brauchen eine Steuer auf solche unverschämten Übergewinne. Mit diesem Geld sollten Haushalte mit niedrigerem Einkommen entlastet und die Abhängigkeit von Öl und Gas verringert werden. Jede Wärmepumpe, jedes Solarpanel macht uns weniger erpressbar - von gierigen Konzernen und fragwürdigen Lieferanten. (Matthias Lambrecht, Greenpeace-Sprecher)

Statt das Verbrenner-Aus weiter aufzuschieben und Wirtschaftsministerin Katherina Reiche den Ausbau der Erneuerbaren abwürgen zu lassen, muss die Bundesregierung die Menschen jetzt möglichst schnell aus der fossilen Falle befreien. (Matthias Lambrecht, Greenpeace-Sprecher)

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.