Pressemitteilung von Oxfam Deutschland, 3.7.2026
Jan Sebastian Friedrich-Rust, Geschäftsführer von Aktion gegen den Hunger: »Der weltweite Hunger hat durch Kriege und die Klimakrise ein alarmierendes Ausmaß erreicht: Angesichts dieser dramatischen Lage braucht es verlässliche finanzielle Zusagen und entschlossenes politisches Handeln, um Hungerkrisen vorzubeugen und Menschen in Not den Zugang zu Nahrung und lebenswichtiger Hilfe zu sichern. Sollte die Bundesregierung im Haushalt 2027 bei der internationalen Hilfe kürzen, nimmt sie in Kauf, dass noch mehr Menschen sterben.«
Dagmar Pruin, Präsidentin von Brot für die Welt und der Diakonie Katastrophenhilfe: »Die Kürzungen treffen besonders die globale Gesundheit. Die Folgen erleben wir im Zuge des Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo: Ein tödliches Virus trifft auf ein geschwächtes Gesundheitssystem. Aufgrund von Kürzungen vieler Geberländer in den letzten Jahren mussten Gesundheitsprojekte beendet, Personal entlassen und die Krankheitsüberwachung reduziert werden. Deshalb blieb der Ausbruch lange unentdeckt und kostet jetzt viele Menschenleben. Es ist fatal, wenn bei der Prävention von Gesundheitskrisen wie Pandemien gekürzt wird.«
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