Dokumente zum Zeitgeschehen

»Soziale Ungleichheit behindert Covid-19-Bekämpfung«

Bericht von Oxfam, 8.10.2020

Soziale Ungleichheit hat wesentlich zur rasanten Verbreitung des Covid-19-Virus beigetragen. Das geht aus einem aktuellen Bericht hervor, den die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam gemeinsam mit Development Finance International (DFI) im Vorfeld der Jahrestagung von IWF und Weltbank veröffentlicht. Er bewertet die Politik der Regierungen von 158 Ländern im Hinblick auf öffentliche soziale Dienste, Steuern und Arbeitnehmerrechte – drei Bereiche, die für die Verringerung der Ungleichheit und die Bewältigung der COVID-19-Krise von entscheidender Bedeutung sind.

Der Bericht „Fighting Inequality in the Time of Covid-19. The Commitment to Reducing Inequality Index 2020“ zeigt deutliche Versäumnisse zahlreicher Länder auf. So haben lediglich 26 von 158 Staaten vor der Pandemie die empfohlenen 15 Prozent ihres Budgets für Gesundheit aufgewendet. In 103 Ländern hatte mindestens ein Drittel der Arbeitnehmer*innen zum Zeitpunkt des Ausbruchs des Virus keinen Zugang zu Schutzmaßnahmen wie Krankengeld. Deutschland liegt in der Bewertung auf den vorderen Plätzen, zeigt aber insbesondere im Bereich Bildung große Defizite.

Den vollständigen Bericht finden Sie hier.