Bild: Miguel Bruna via unsplash
Der Kampf um Gleichberechtigung gerät weltweit in Bedrängnis – Die Beharrungskräfte des Patriarchats sind groß. Was trennt, was verbindet Feminist:innen in allen Teilen der Welt – damals und heute?
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Der Kampf um Gleichberechtigung gerät weltweit in Bedrängnis – Die Beharrungskräfte des Patriarchats sind groß. Was trennt, was verbindet Feminist:innen in allen Teilen der Welt – damals und heute?
„Wahlverwandtschaften“ – der Begriff ist eine gängige Metapher für unklare Verhältnisse. Goethes gleichnamiger Roman, der 1809 erschien, dreht sich um eine scheiternde Ehe. In ihm verhandelt Goethe den Konflikt zwischen regulierter Konvention und Leidenschaft, sehr vereinfacht gesagt, Geschichten zwischen Männern und Frauen.
„Doch diese Segnungen der Liebe sind selten: Zur Zeit kommen auf jede befriedigende Liebesbeziehung, auf jede kurze Zeit der Bereicherung, zehn niederschmetternde Liebeserfahrungen, gefolgt von lang anhaltenden ‚Tiefs‘ voller Liebeskummer, die häufig zur Zerstörung der Betroffenen führen oder zumindest einen emotionalen Zynismus auslösen