2.8. - U S A. Die "Washington Post" berichtet über Bemühungen der USA zum Sturz der irakischen Regierung. Mit Beträgen von mehreren Mill. Dollar werde versucht, die Opposition gegen Präsident Hussein zu stärken und Gerichtsverfahren wegen irakischer Kriegsverbrechen vorzubereiten. Ein in Prag ansässiger Radiosender sei in die Pläne einbezogen. - Am 7.8. sind die amerikanischen Botschaften in Nairobi (Kenia) und Daressalam (Tansania) Ziel verheerender Bombenanschläge. Die Zahl der Toten und Verwundeten ist vor allem in Nairobi beträchtlich, das Botschaftsgebäude wird fast völlig zerstört. Amerikanische Sicherheitsexperten vermuten die Urheber der Anschläge in den Reihen islamistisch-terroristischer Gruppen. Der anonyme Sprecher einer bisher unbekannten Organisation mit dem Namen "Islamische Armee für die Befreiung der Heiligen Stätten" bekennt sich in einem Telefonanruf bei einer Kairoer Zeitung zu der Tat. Die US-Streitkräfte üben am 20.8 "Vergeltung". Präsident Clinton, der aus dem Urlaub vorübergehend ins Weiße Haus zurückkehrt, erklärt: "Heute haben wir zurückgeschlagen.
In der Januar-Ausgabe skizziert der Journalist David Brooks, wie die so dringend nötige Massenbewegung gegen den Trumpismus entstehen könnte. Der Politikwissenschaftler Philipp Lepenies erörtert, ob die Demokratie in den USA in ihrem 250. Jubiläumsjahr noch gesichert ist – und wie sie in Deutschland geschützt werden kann. Der Politikwissenschaftler Sven Altenburger beleuchtet die aktuelle Debatte um die Wehrpflicht – und deren bürgerlich-demokratische Grundlagen. Der Sinologe Lucas Brang analysiert Pekings neue Friedensdiplomatie und erörtert, welche Antwort Europa darauf finden sollte. Die Journalistinnen Susanne Götze und Annika Joeres erläutern, warum die Abhängigkeit von Öl und Gas Europas Sicherheit gefährdet und wie wir ihr entkommen. Der Medienwissenschaftler Roberto Simanowski erklärt, wie wir im Umgang mit Künstlicher Intelligenz unsere Fähigkeit zum kritischen Denken bewahren können. Und die Soziologin Judith Kohlenberger plädiert für eine »Politik der Empathie« – als ein Schlüssel zur Bekämpfung autoritärer, illiberaler Tendenzen in unserer Gesellschaft.