Bericht des BUND, 6.8.2026
Die historisch niedrigen Wasserstände am Rhein sind aus Sicht des Umweltverbandes kein vorübergehendes Wetterereignis, sondern eine Folge der Klimakrise. »Der Rhein ist weit mehr als eine Wasserstraße. Er ist Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten und die wichtigste Trinkwasserquelle für Millionen Menschen. Wenn Bundes- und Landesregierung beim Niedrigwasser vor allem an die Schifffahrt denken, greift das viel zu kurz.«
Am Pegel Köln werden in diesen Tagen Wasserstände erwartet, die den bisherigen historischen Tiefststand aus dem Jahr 2018 unterschreiten. Niedrige Wasserstände setzen das Ökosystem Rhein, aber auch kleinere Flüsse und Bäche massiv unter Stress. Mit sinkender Wasserführung steigen Wassertemperaturen und Schadstoffkonzentrationen, während der Sauerstoffgehalt abnimmt. Der BUND fordert deshalb, die Wasserstrategien der Bundes- und Landesregierung konsequent umzusetzen.
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