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»Gute Bildungspolitik und kluge Ausgabenentscheidungen sind ausschlaggebende Prädiktoren für die PISA-Leistungen«

PISA-Studie 2025, 8.9.2026

In Naturwissenschaften, dem Schwerpunktbereich von PISA 2025, haben sich die Leistungen in den letzten zehn Jahren als vergleichsweise stabil erwiesen. In diesem Bereich gingen die Durchschnittsergebnisse im OECD-Raum zwischen 2015 und 2025 leicht zurück, während sie in den Nicht-OECD-Teilnehmerländern im selben Zeitraum weitgehend unverändert blieben.

Bei den Mathematikleistungen ergibt sich ein ungünstigeres Bild. Im OECD-Raum sank die durchschnittliche Punktzahl zwischen 2015 und 2025 um 22 Punkte – was etwas mehr als einem Schuljahr entsprach. Auch in den Nicht-OECD-Teilnehmerländern waren die Mathematikleistungen rückläufig.

Der stärkste Rückgang wurde im Bereich Lesekompetenz verzeichnet. Hier sanken die Leistungen zwischen 2015 und 2025 in den OECD-Ländern um 28 Punkte und in den Nicht-OECD-Teilnehmerländern um 16 Punkte. Dieser Trend ist insofern besonders besorgniserregend, als Lesekompetenz eine Grundvoraussetzung für das Lernen in allen anderen Fächern ist. In einer zunehmend digitalen Welt ist Lesekompetenz von entscheidender Bedeutung, um Informationen zu finden, zu bewerten, zu interpretieren und über sie zu reflektieren.

Im OECD-Raum gelten inzwischen 20 % der 15-jährigen Schüler*innen in allen drei Kompetenzbereichen als leistungsschwach, gegenüber 16 % im Jahr 2022. Diesen Schüler*innen fehlen die nötigen Grundkompetenzen, um in der weiterführenden Bildung, im Beruf und im Alltag erfolgreich zu bestehen.

Die sozioökonomischen Disparitäten haben sich in den OECD-Ländern zwischen 2022 und 2025 verringert, was allerdings auf Leistungsverschlechterungen bei sozioökonomisch begünstigten Schüler*innen und nicht auf Leistungssteigerungen bei sozioökonomisch benachteiligten Schüler*innen zurückzuführen ist.

Die vollständige Studie finden Sie hier.