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»Jedem seine Scheiße«

Wie Angela Merkels nationaler Egoismus die EU aufs Spiel setzt

von Cerstin Gammelin und Raimund Löw

An einigen Abenden im Frühling 2013 ziehen sich in Brüssel die Euro-Sherpas in ein kleines Restaurant zurück. Es liegt im früheren Arbeiterviertel Les Marolles und heißt „L’idiot du village“ – „Der Dorftrottel“. Die unbewältigte Krise verlangt nach Deutung, und die Herren, die zu Europas Spitzenpersonal gehören, bevorzugen das kleine Lokal, um ungestört die letzten Jahre ein wenig Revue passieren zu lassen. Zudem lässt sich nicht leugnen, dass der Name des Restaurants „Dorftrottel“ irgendwie ein besonders passender für eine Bilanz ist.[1]

(aus: »Blätter« 5/2014, Seite 43-58)
Themen: Europa, Finanzmärkte und Kapitalismus

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