Sexarbeit: Der verfehlte Schutz | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Sexarbeit: Der verfehlte Schutz

von Ulrike Lembke

Manuela Schwesig hat sich viel vorgenommen: Ihr Familienministerium will ein Prostituiertenschutzgesetz (ProstSchG) auf den Weg bringen, das eine ganze Reihe von Zielen gleichzeitig erreichen soll. Nicht nur will der nun vorliegende Entwurf Menschenhandel und Zwangsprostitution wirksam bekämpfen, auch die Selbstbestimmung von Prostituierten soll gestärkt und ihre Arbeitsbedingungen sollen verbessert werden. Dazu schlägt das Ministerium diverse Maßnahmen vor: Künftig würden Prostituierte demnach einer Meldepflicht unterliegen und wären zu behördlichen und ärztlichen Beratungen verpflichtet. Für die Freier wiederum soll das Kondom obligatorisch werden.

(aus: »Blätter« 12/2015, Seite 33-36)
Themen: Arbeit, Feminismus und Recht

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