Die Metamorphose des Liberalismus | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Die Metamorphose des Liberalismus

Vom Reich des kleineren Übels zur schönen neuen Welt

von Jean-Claude Michéa

Wie kann man dem Krieg aller gegen alle entkommen, wenn die Tugend nur eine Maske für Selbstliebe ist, wenn man niemandem trauen und sich nur auf sich selbst verlassen kann? So lautet letztlich die Eingangsfrage der Moderne, jener merkwürdigen Zivilisation, die als erste der Geschichte ihren Fortschritt auf ein systematisches Misstrauen, die Angst vor dem Tod und die Überzeugung von der Unmöglichkeit des Liebens und Gebens gründet. Es ist die Stärke der Liberalen, die einzige mit dieser verzweifelten Anthropologie vereinbare politische Lösung anzubieten.

(aus: »Blätter« 9/2015, Seite 54-60)
Themen: Kapitalismus, Arbeit und Neoliberalismus

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