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Spanien: Das Harakiri der Sozialisten

von Julia Macher

Das Gesicht des sozialistischen Interim-Chefs sprach Bände: Im spanischen Parlament war am 29. Oktober soeben Mariano Rajoy von der konservativen Volkspartei (PP) als Premierminister im Amt bestätigt worden. Mit versteinertem Blick schüttelte Antonio Hernando vom PSOE dem alt-neuen Amtsinhaber die Hand und blickte dann demütig zu Boden. Es war das filmreife Ende eines zehnmonatigen Politdramas. Nach zwei Wahlen und zehn Monaten nervenzehrendem Taktieren landete Spanien am Ende wieder dort, wo es angefangen hatte: Rajoy, dessen Konservative in diverse Korruptionsskandale verstrickt sind, darf weiter regieren.

(aus: »Blätter« 12/2016, Seite 19-22)
Themen: Parteien, Europa und Soziale Bewegungen

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