Streben nach Hoffnung | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Streben nach Hoffnung

Das Narrativ der Flucht und die Ideologie des Nationalstaats

von Arjun Appadurai

Fluchtzwänge können aus Umwelt-, Wirtschafts- oder Bürgerkriegstraumata erwachsen. Das Resultat sind in jedem Fall traumatisierte Flüchtlinge. Mit ihren Ansprüchen an die Aufnahmebereitschaft der Gesellschaften, in denen sie landen, geraten die Flüchtlinge stets in eine Grauzone zwischen Gastfreundschaft, Asyl und Freiheitsentzug. Verantwortlich dafür ist die kategoriale Unbestimmtheit ihres Status, in dem sich Charakteristika des Fremden, des Opfers, des Kriminellen und eines Reisenden ohne Ausweispapiere vermischen.

(aus: »Blätter« 1/2016, Seite 95-103)
Themen: Migration, Kultur und Medien

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