AfD oder: Die Krise der Repräsentation | Blätter für deutsche und internationale Politik

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AfD oder: Die Krise der Repräsentation

von Peter Reif-Spirek

Sechs Wochen sind seit den drei Landtagswahlen vergangen und noch immer ist die Phase ihrer Ausdeutung nicht abgeschlossen. Und das aus gutem Grund: Der Ausgang der Wahlen ist weit über den regionalen Rahmen von Bedeutung. Die AfD hat sich als rechtspopulistische Kraft vorerst bundesweit etabliert. Dass sie überdurchschnittlich im Nichtwählerbereich mobilisieren konnte, ist Ausdruck einer zwar ressentimentgeladenen, aber durchaus demokratischen Rebellion: Ihre Wähler wollen auf der politischen Bühne (wieder) gehört werden und nicht länger aus den Mustern politischer Repräsentation herausfallen.

(aus: »Blätter« 5/2016, Seite 25-28)
Themen: Parteien, Demokratie und Rechtsradikalismus

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