Irland im Brexit-Strudel | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Irland im Brexit-Strudel

von Stefan Wallaschek

Noch vor wenigen Jahren galt Irland als der „Keltische Tiger“. Mit niedrigen Steuersätzen warb die Regierung in Dublin erfolgreich um ausländische Investitionen und wurde mit hohen Wachstumsraten belohnt. Doch die Weltwirtschaftskrise ab 2007 zeigte, dass dieses Modell nicht nachhaltig war. Auf den Boom folgte ein harter Absturz: Die irischen Banken hatten enorme Kredit- und Darlehensberge angehäuft, die nun in sich zusammenfielen. Der Staat rettete die Geldhäuser daraufhin mit Milliardensummen.[1] In der Folge stieg die Staatsschuldenquote, die 2007 noch bei vorbildlichen 25 Prozent gelegen hatte, rasant an und erreichte 2013 stolze 120 Prozent.

(aus: »Blätter« 8/2017, Seite 29-32)
Themen: Europa, Demokratie und Parteien

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